Gitarristen sind intuitiver

Gitarristen können während des Spiels ihre Gehirne synchronisieren

Eine Studie vom Max Planck Institute for Human Development in Berlin scannte die Gehrinaktivität von 12 Gitarristen während einer Session. Dabei entdeckten die Forscher, dass sich die neuronalen Netze der Gitarristen nicht nur während eines Stücks synchronisieren, sondern bereits vor dem Spiel. Das würde heißen: Gitarristen können die Gedanken des anderen Gitarristen lesen.

jimihendrix

Die Synchronisierung erfolgt in dem Teil des Gehirns, welches sich auch mit Musikproduktion und sozialer Kognition beschäftigt.

Untersuchungen während eines Solo-Spiels beim Gitarristen zeigten, dass die Gehirnregion der bewussten Gedanken temporär deaktiviert und die der unbewussten (intuitiven) aktiviert wird. Das gleiche Solo-Spiel mit einem Nicht-Musiker zeigte, der Teil der bewussten Gedanken im Gehirn blieb aktiv.

Diese Art von intuitivem Denken begleitet den Gitarristen auf seinen ganzen Weg des Lernens. Im Gegensatz zu anderen Musikern, die durch Noten ein Instrument spielen lernen, lernen Gitarristen nach Ansicht der Forscher der Vanderbilt University, ein besseres Verständnis von einem Song durch den Blick auf einen anderen Gitarristen.

Bleibt festzuhalten: Gitarre spielen ist keine Fertigkeit – Gitarre spielen ist eine Lebensart!

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