Generation Y rückt in den Mittelpunkt der Arbeitgeber


Die Generation der ab 1980 Geborenen wird von Personalern zunehmen umworben. Die Nachwuchskräfte setzen andere Schwerpunkte als ihre älteren Kollegen, was in immer mehr Unternehmen zu veränderten Recruiting-Strategien führt. Die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt ist jedoch längst nicht überall konfliktfrei. Das sind einige Ergebnisse der Studie „JobTrends Deutschland 2013“.
Vieles, was über die sogenannte Generation Y geschrieben wird, stimmt. Das fand das Staufenbiel Institut bei einer Befragung von 249 Unternehmen mit insgesamt mehr als vier Millionen Beschäftigten heraus. Die jungen Nachwuchskräfte legten nach Einschätzung der Personaler großen Wert auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben und anspruchsvolle sowie abwechslungsreiche Aufgaben.
Vor allem das Verhalten der Absolventen scheint sich grundlegend geändert zu haben. Zwei Drittel der Befragten beobachteten ein deutlich größeres Selbstbewusstsein der Bewerber. Auch Fragen nach der „Work-Life-Balance“ würden im Vergleich zu früher bereits im Vorstellungsgespräch thematisiert. „Ich muss heute mehr bieten als früher“ – eine Aussage, der 45 Prozent der Personaler zustimmten. Lediglich acht Prozent gaben an, keine Veränderung in den Vorstellungsgesprächen bemerkt zu haben.
Diese Entwicklungen haben großen Einfluss auf das Recruiting und die Betreuung der Nachwuchskräfte. So haben 83 Prozent der befragten Unternehmen ihre Personalbeschaffung und ihr Employer Branding mittlerweile an die junge Generation angepasst. 59 Prozent nutzen soziale Netzwerke zur Gewinnung junger Mitarbeiter, 45 Prozent gewähren bereits vor der Einstellung einen Einblick in ihr Unternehmen. Das mobile Recruiting steht dagegen erst bei fünf Prozent auf der Agenda.
Zwar gaben 72 Prozent der Personaler an, dass die verschiedenen Generationen im Unternehmen gut miteinander auskommen. 13 Prozent kritisierten jedoch die mangelnde Kritikfähigkeit der Absolventengeneration. Außerdem erklärte jeder zehnte Befragte, dass sich Ältere stärker als früher über mangelnden Respekt beklagten.
Die Staufenbiel-Studie „JobTrends Deutschland 2013“ kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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